Anbau

Der Kakaoanbau erfolgt auf kleinbäuerlichen Fincas und in indigenen Schutzgebieten der „Resguardos“ (Stämme der Coreguaje und Nasa) in den Pufferzonen der global bedeutenden Nationalparke Alto Fragua Indi Wasi (Belén de los Andaquíes) und Serranía de Chiribiquete (Solano) am Übergang der Anden bis tief in das Einzugsgebiet des Amazonas hinein. Die Region ist sehr stark von der Regenwaldvernichtung betroffen. Brandrodungen und Abholzungen zum Zwecke der Anlage von Kakaopflanzungen, oder der Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngern sind daher nicht zulässig.

Ziel ist es, den Kakao in einer möglichst naturnahen Umgebung zusammen mit endemischen Obst- und Holzbäumen wachsen zu lassen, ohne Eingriffe in den Regenwald. Bei der Einhaltung der relativ strengen Ökorichtlinien steht der international versierte Bio-Pionier BCS Öko-Garantie GmbH mit seiner umfangreichen Expertise und Erfahrung CorpSolano zur Seite.

Verarbeitung

 

Auch die Früchte eines Kakaobaumes sind unterschiedlich. Je nach Sorte haben sie die Farben violett, gelb oder orange. In der weißen klebrigen und süß-saftig schmeckenden Fruchtpulpe eingebettet sind bis zu 60 Samen, die wir Kakaobohnen nennen. Die Pulpe ist bei den Kindern sehr beliebt.
Nachdem die Kakaofrüchte geerntet wurden, werden sie in der Mitte mit der Machete von Hand aufgeschlagen. Die Pulpe und die Kakaobohnen werden in Kästen gegeben und abgedeckt, so dass der Prozess der Fermentation beginnen kann. Die Temperaturen in den Kästen können bis zu 50 Grad Celsius erreichen. Dieser Prozess ist sehr bedeutend, da er für den GUTEN Geschmack und sein Aroma verantwortlich ist, nach einer gewissen Zeit werden die Kakaobohnen getrocknet, damit sie nicht anfangen zu schimmeln.