Kommunale Klimapartnerschaft

Das Projekt „50 kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“

Das Projekt „50 kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“ fördert die Kooperation deutscher Städte mit Kommunen im globalen Süden in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung. Dabei erarbeiten die Partner gemeinsame Handlungsprogramme mit Zielen, Maßnahmen und zugewiesenen Ressourcen beispielsweise in den Bereichen Klimafolgenanpassung, Abfallmanagement, erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie Bildung und Wissenstransfer.

Gemeinsames Handlungsprogramm
der kommunalen Klimapartner zum Klimaschutz

Im Rahmen der kommunalen Klimapartnerschaft soll das gemeinsame Handlungsprogramm die Basis für eine langfristige und konstruktive Zusammenarbeit der Partner bilden. Dadurch wird der Austausch der kommunalen Akteure gefördert, wobei die Zusammenarbeit stets auf Augenhöhe erfolgt und das gegenseitige Lernen und die gemeinsame Verantwortung für die Erarbeitung und Umsetzung der Handlungsprogramme wesentliche Bestandteile der Partnerschaft sind. Die Projektpartner machen dabei ihre bestehende kommunalen Erfahrungen gegenseitig und gewinnbringend nutzbar, so dass neue Akteure in die Klimapartnerschaft eingebunden werden können.

Das Projekt „50 Kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“ wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) koordiniert. Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Städtetag (DST), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Landkreistag. Insgesamt wird das Projekt Klimapartnerschaft durch die BMZ-Fazilität des Rhein-Kreis Neuss mit der Gemeinde Solano unterstützt.

Kooperation der Klimapartnerschaften zwischen dem Rhein-Kreis Neuss mit Solano und der Stadt Hannover mit Belén de los Andaquís

Der Rhein-Kreis Neuss ist 2013 eine kommunale Klimapartnerschaft mit der kolumbianischen Gemeinde Solano eingegangen. Auf deutscher Seite sprach insbesondere die über 20-jährige Erfahrung mit Projekten in Kooperation mit der Republik Kolumbien sowie die besondere Verantwortung für den Klimaschutz als einer der größten Energie produzierenden Standort Europas für die Zusammenarbeit. Bereits ein Jahr zuvor ging die Stadt Hannover eine Klimapartnerschaft mit der Nachbargemeinde Belén de los Andaquís ein, die aufgrund zahlreicher Überschneidungspunkte mit der Klimapartnerschaft zwischen dem Rhein-Kreis Neuss und Solano kooperiert.

Silvia Hesse aus Hannover, Marcus Temburg aus dem Rhein-Kreis Neuss und Kolumbienexperte Klaus Hecht stellen ihre Städte und das geplante Kakao Projekt vor.