Der Regenwald in der Provinz Caquetá

56 Nationalparks und Naturreservate wurden bereits in Kolumbien festgeschrieben um die Wälder mit ihrer Schönheit und Biodiversität zu schützen. 1975 wurde der Park Amacyacu in Amazonien gegründet. Der größte Park ist Serranía de Chiribiquete, der 1989 geschützt wurde. Er gehört zu den drei Nationalparks wie Alto Fragua Indi Wasi (2002) und Cueva de los Guácharos (2007), die mit ihrer global bedeutenden Biodiversität einen großen Teil von Caquetá einnehmen. Sie bieten nicht nur wertvollen und unberührten Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch für indigene Stämme, die noch nie mit der westlichen Zivilisation in Kontakt gekommen sind und über eine reichhaltige kulturelle und linguistische Vielfalt verfügen. Die Provinz (Departamento) Caquetá -von der Größe Österreichs- liegt am Ostrand der Anden und erstreckt sich bis weit in das Amazonasbecken hinein. In diesem Gebiet befinden sich auch die beiden Gemeinden, die sich für die Klimapartnerschaft zum Erhalt der Wälder und Klimaschutz einsetzen.

Gründe für Entwaldung

Caquetá zeichnet sich vor allem durch seine Landwirtschaft aus. Neben flächenintesiver Rinderzucht, einer rudimentär entwickelten Milchwirtschaft und im geringeren Ausmaß dem Plantagenanbau von Kakao, Kaffee, ist die Erdölförderung in der Gemeinde San Vicente de Caguán (Erdölfeld Los Pozos) hervorzuheben. Allerdings tragen die Viehweidepraktiken im Caquetá sowie der illegale Anbau von Koka zur massiven Regenwaldzerstörung und somit zum Klimawandel bei. Außerdem werden die zahlreichen Flüsse durch das illegale Goldschürfen mit Quecksilber kontaminiert.

Juan Carlos y Junner, salen a buscar ranas en parque cercano a su pueblo